Wir über uns

Die Gründung der Akademie für Rechtskultur und Rechtspädagogik
Gründung der AfRR Offizielle Eröffnung der Akademie am 22. Sep. 2006: von links nach rechts: Wolfgang Rupieper (Vorstand), Dr. Lore Maria Peschel Gutzeit (Sen. der Justiz a.D.), Beate Blechinger (Min. der Justiz), Sigrun v. Hasseln (Vorsitz)
Das Akademieprofil: Die drei Hauptsäulen der Akademie

1. Werte und Orientierungsdiskurs Kulturgut Recht

Diese zentrale Rolle des Rechts wird im Gesellschafts-, Wirtschafts- und Arbeitsleben immer wichtiger. Das Recht ist in den letzten Jahrzehnten faktisch das oberste Prinzip des Zusammenlebens in der demokratischen Gesellschaft geworden. Dazu wird in der Akademie geforscht und mit den Teilnehmern in einen praxisorientierten Werte- und Orientierungsdiskurs getreten.

2. Vermittlung von Rechtskenntnissen und Rechtskultur

Das Motto "Frieden durch Recht" bestätigt sich immer wieder. Rechtskenntnisse werden nicht als Schwert sondern zum zuivilisierten Aushandeln von versöhnlichen Lösungen genutzt. Das ist der Anfang jeder Rechtskultur. Die Akademie soll Menschen an den Schaltstellen der Kommunikation Kenntnisse im Recht vermitteln und anhand von Beispielen aus der Praxis anschaulich zeigen, dass Recht auch dann zur Befriedung beiträgt, wenn man einmal nicht zu den Gewinnern zählt.

3. Rechtspädagogische Fortbildung und rechtspädagogische Angebote

Die von Sigrun von Hasseln begründete Rechtspädagogik versteht sich als Bildungs- und Erziehungsansatz für ein friedliches Zusammenleben im 21. Jahrhundert. Dieser Ansatz reicht in Theorie und Praxis weit in die Zukunft. Dabei sind ein entschlossenes Eintreten gegen rechte Gewalt und Fremdenfeindlichkeit integrale Bestandteile unserer Arbeit.

Was will die Akademie?

Jahrzehnte lang haben wir mit dem Hinweis auf "Wertneutralität" keine Stellung zu ethisch-moralischen Fragen bezogen, so wie dies zuvor über Jahrhunderte historisch gewachsene Strukturen vermittelt haben. Nicht nur junge Menschen fühlen sich allein gelassen und finden bei falschen Vorbildern vermeintlichen Halt und Stütze. Wie tief die Desorientierung geht, kann jeder von uns jeden Tag erleben. Graffiti und Scratching, das Zerkratzen von Scheiben, werden heute vielfach nicht mehr als Zerstörung empfunden, die Zustände in unseren Bildungseinrichtungen sprechen Bände.

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